Über uns

Michael Zappe

Zappe MichaelMichael Zappe begann seine Fahrradsammeltätigkeit in Sperrmüllcontainern. Schon bald faszinierten ihn die Grazilität von Rennrädern und die Unterschiedlichkeiten von Gangschaltungen. In den frühen 80er Jahren trat er dem Veteran Cycle Club in England bei, der ihm internationale Kontakte und Freundschaften einbrachte und seinen Forschergeist weckte. Fahrradschaltungssysteme, Aluminium am Fahrrad und die kleinen Wiener Rahmenbauer sind seine bevorzugten Studienrichtungen.

Philipp Horak

Horak PhilippPhilipp Horak, geboren 1976 in Wien, kam während eines Praktikums im Alter von 15 Jahren das erste Mal mit der Fotografie in Berührung. Nach Beendigung seines Praktikums besuchte er die "Höhere Graphische Lehranstalt" in Wien und absolvierte dort die Meisterprüfung. Seine Fotos wurden darauffolgend im österreichischen Wochenmagazin Profil veröffentlicht. Heute arbeitet er sowohl mit allen bedeutenden österreichischen Magazinen, wie Profil, Focus und Trend, sowie für internationale Magazine wie z.B. Stern, Die Zeit, Frankfurter Allgemeine, Frankfurter Rundschau oder GEO. Zu seinen Klienten zählen außerdem Firmen wie Siemens, OMV, T-Mobile und Niedermeyer. Seit 2004 wird Horak von der Agentur Anzenberger auf dem internationalen Markt vertreten. Zusammen mit den "Shaolin Monks" reiste Philipp Horak von 2004-2006 durch Portugal, Frankreich, Spanien, China und Österreich und dokumentierte anschließend im Jahr 2006 während einer Reise in den Chad gemeinsam mit „Ärzte ohne Grenzen" eine Reportage über das Refugee Camp in Goré. Im Anschluss daran bereiste er zusammen mit einem Filmteam die Route der "Rally Paris-Dakar". Zu seinen weiteren Projekten zählt die Kampagne "Blackaustria". Zur Zeit lebt und arbeitet Philipp Horak in Wien.

Richard Hollinek jun.

Hollinek Richard

Richard Hollinek jun., Jahrgang 1973, übernahm im Mai 2012, nach diversen Stationen in verschiedenen Werbeagenturen, den elterlichen Betrieb. Der Verlag Brüder Hollinek befindet sich seit 140 Jahren in Familienbesitz und hat sich auf Fachpublikationen spezialisiert. Als Ausgleich zu seinem Bürojob hat es sich Richard Hollinek zur Leidenschaft gemacht, an alten Fahrrädern zu basteln und sich mit der (Fahrrad)-technik auseinanderzusetzen. Auf das Sammeln von alten Fahrrädern kam er erst relativ spät - seine Sammelleidenschaft bezog sich zuerst auf Oldtimer und alte Motorräder. Inzwischen besitzt er ungefähr ein Dutzend Räder unterschiedlicher Marken. Das Buch „Wiener Mechaniker Räder" wird somit zum „persönlichen" Nachschlagewerk für seine Leidenschaft und ist für Richard Hollinek das optimale Resultat von Hobby und Beruf.

Elise Madl

Madl EliseElise Madl sammelt definitiv keine Fahrräder! Nachdem sie sich vor ein paar Jahren das Handgelenk bei einem Fahrradunfall zertrümmert hat, besteht ihr derzeitiges Ziel darin, die Angst vor Fahrrädern zu überwinden. Die Chancen auf Heilung stehen gut: Vor einem Jahr hat ihr Richard Hollinek ein Rennrad geschenkt. Nach einem Jahrzehnt im Werbe-Dauereinsatz erholt sie sich momentan im Verlag Hollinek, wo sie Spezialistin für „eh fast alles" ist.

Walter Schmidl

Schmidl WalterDI Walter Schmidl, Jahrgang 1962 und gebürtiger Wiener, entstammt gerade noch einer Generation, für die es ganz normal war, den Bedarf an persönlicher Mobilität mit Produkten aus der nächsten Umgebung decken zu können: Sein erstes Kinderfahrrad war von Dusika.
Als er mit 18 Jahren die Räder seiner Eltern, die ein Vierteljahrhundert lang im Keller Rost angesetzt hatten, wieder ans Tageslicht holte und einer genaueren Inspektion unterzog, war das Interesse am Thema geweckt – auch diese Räder waren Wiener Erzeugnisse.
Schmidls Leidenschaft für Mobilitätsgeschichte machte allerdings nicht an den Stadtgrenzen halt: Heute umfasst seine Fahrradsammlung Exemplare aus 10 Ländern und 122 Jahren.
Schon immer auch an den motorisierten Arten der Fortbewegung interessiert, hält der studierte Landschaftsplaner das Fahrrad für die bei Weitem genialste Erfindung in puncto Mobilität.
Und das nicht nur theoretisch: All seine täglichen Wege erledigt er mit dem Rad. Im Laufe der Jahre sind so über 130000 km zusammengekommen, viele davon mit selbst restaurierten Sammlerstücken.
Auch seinen Arbeitsplatz im Technischen Museum Wien erreicht Schmidl auf diese Art. Er erreichte ihn übrigens auch so: Durch die wissenschaftliche Mitarbeit an der Ausstellung „fahr!rad" im Jahr 2002.

Martin Strubreiter

Strubreiter MartinMartin Strubreiter, Jahrgang 1968, verbrachte seine Kindheit in kratzigen Fischgräthosen, was früh die zarte Rebellion gegen Insignien bürgerlichen Lebens keimen ließ. Also strebte er nach absolvierter Führerscheinprüfung nicht nach Sportwagen oder Luxuslimousine, sondern kaufte einen Citroen 2CV und bleib dennoch am Fahrrad sitzen. Seither hat er mehr Automobil- und Fahrradoldtimer ge- als verkauft und mehr Studien der Psychologie begonnen als abgeschlossen. Beruflich schreibt er für die Autorevue, als Ausgleich ließ er sich gerne von der Mountainbike Revue ausleihen, so lange es die noch gab. Aktuell ist die Zahl der Fahrräder in seinem Keller (neben modernen Fahrrädern hauptsächlich Rennräder quer durch die Jahrzehnte, und alle werden gerne ausgefahren) noch zweistellig, aber wenn sich dieses Buch gut verkauft...

Werner Schuster

Schuster WernerWerner Schuster sammelt seit 1993 Fahrräder. Nachdem er auf einem Ball bei der Tombola ein Damenwaffenrad gewonnen hat, ist ein Virus in ihm geweckt worden. Sein zweiter Fund war gleich ein Puch Modell IIIa Straßenrennrad von 1910. Zu Beginn seiner Sammlertätigkeit kannte er rund 15 Wiener Radhersteller und wollte von jeder Wiener Marke zumindest ein Rad besitzen. Und heute? In Sammlerkreisen sind ca.100 Wiener Radhersteller bekannt - und Werner Schuster möchte immer noch von jeder Wiener Marke ein Rad haben. Der derzeitige Pegelstand seiner Sammlung umfasst ca. 85 Räder mit dem Schwerpunkt Rennrad, 60 davon sind fahrfertig bzw. restauriert.